


LICHT-KLANG-FARBE
Ein temporäres Labor in der leer stehenden Scheune «Schüür»
in Witikon ZH
9.Juni – 6.Juli 2002
-Wir
treten über die Schwelle, die Türe schliesst sich von selbst hinter
uns, wir sind drin und erfahren die Scheunen-Räume mit Spuren der Arbeit
von Rossi. Er hat sich hier ein Labor eingerichtet.
-Wir erfahren auch einen Übergang in Dämmer-Licht, die Scheune
birgt uns in ihrer lichtdurchlässigen Schale. Mit Signalen macht Rossi
auf die Scheune aufmerksam und erzeugt dadurch Aufmerksamkeit für die
Signale selbst. Die einen Eingriffe arbeiten mit dem Licht, die anderen
mit Tönen.
-Wir erfahren dadurch das, was den Raum ausmacht, auf eine neue Art und
Weise. Die Hülle, die inneren Unterteilungen, Decken und Wände,
und das was sie stützt, die Stützen und Träger, Pfetten und
Sparren.
Dort unten, wo ursprünglich Futter eingefahren und Wagen und Geräte
abgestellt wurden , hier oben das Lager für Tierfutter. Sein Umgang
mit Gefässen/Behältern/Körpern und deren Inhalt:
Behälter sind wie Menschen, sie klingen verschiedenartig, können
verschiedenartig zum Klingen gebracht werden. Der Inhalt der leeren Kübel
wurde zuvor vom Maler als Haut in Räume für Menschen gebracht.
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Othmar Schäublin Architekt
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