Farbreuse
2005 Zürich, Metropol

Installation für einen gefangenen Raum, ohne direktes Tageslicht in Räumlichkeiten des Metropols. Das durch eine Türe in den Raum eindringende Licht, wird durch zwei Plastikwände zu einer sich immer enger werdenden Lichtpassage kanalisiert. Diese Plastikmembranen bilden zwei Keile mit unterschiedlichen Winkeln. Die eintretenden Personen werden an die Plastikwände reflektiert und werden somit Teil eines flüchtigen Bildes. Durch die beiden keilförmig angeordneten Plastikwände, können die bereits im Raum stehenden Betrachter, die durch die Passage in den Raum schreitenden Besucher, als immer schärfer werdende Personen wahrnehmen. Die hauchdünne Plastikfolie wird zwangsweise durch geringe Bewegungen in der Passage in Schwingung und zum Knistern gebracht. Ein Metallstreifen am Ende des Korridors und ein Spiegel im Innern des Raumes, sollen die Besucher in die Reuse locken. Nur durch diese neugierigen Personen wird die Installation zum Kunstwerk. Reusen-Skizzen mit Kohle zart auf die Wand und auf der verschlossenen Türe aufgetragen, lassen dem Besucher Raum zu freien Reflexionen.

Material: Kunststoff-Seile 96 m1
Transparente Folie (Polyethylen) 120 m2
Klebestreifen 144 m1
Metallspiegelstreifen 300 x 8cm und 200 x 8cm
   
pfeil Reusenkonzept 3D
 

Konzeptskizze

   
  Metropol Raum Reuse
  Sicht zur Reusenöffnung Lichtquelle
  Reuse Reuse
pfeil    
  Reuse Reuse
     
  Reuse
pfeil   wohin
  Reuse Reuse
pfeil Kohlezeichnung und Spiegel Kohlezeichnungen auf geschlossener Türe
  Reuse
pfeil in der Passage